Peter Alexander Christerer - Erinnerungen

Widmung

Dieses Buch ist jemanden gewidmet, den ich von ganzen Herzen liebe und achte. Noch nie wurde ich von diesem Menschen im Stich gelassen oder gekränkt.

Dieses Buch ist mir gewidmet.

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Mein Name ist Peter Alexander Christerer und das sind Erinnerungen aus meinem Leben. Die Idee markante Situationen aus meinem Leben aufzuschreiben, entstand während einer "charming" Afghanistan Dienstreise im Jahr 2004.
Nach meiner Rückkehr saßen wir (Günter N., Günter R. und ich) auf einer Bank an der Forstenrieder Allee in München und tranken ein Bierchen.

Mein innerer Akku war dermaßen leer, dass ich nur noch auf Pause stellen wollte. Da erwähnte ich zum ersten Mal, ein Buch mit dem Titel "Ein ganz normales Leben oder doch der Weg in die Schizophrenie" schreiben zu wollen. Die Entgegnung von Günter R. ist mir noch sehr gut in Erinnerung: "Bäääda du bekommst von mir einen Blankoscheck, trag ein was du möchtest, aber dieses Buch will ich lesen. Auch wenn ich danach kotzen muss." Und er meinte kotzen wahrscheinlich nicht wegen meiner schlechten Grammatik.
Zuerst ging ich frohen Mutes daran und dachte lass die kleinen grauen Zellen mal ein bisschen arbeiten, dann fällt dir bestimmt alles wieder ein. Ob mir alles einfiel weiß ich natürlich nicht, aber es fiel mir viel zu viel ein, schlicht weil ein großer Teil völlig belanglos ist. Dann stellte ich fest, dass zudem keine Struktur vorhanden ist und es wie „Kraut und Rüben“ durcheinander geht.

Also was tun sprach Zeus, die Götter sind besoffen. Letztendlich blieb nichts anderes übrig, als mein bisheriges Leben in Zeitabschnitte einzuteilen und diesen Abschnitten dann ein paar Themen oder Episoden zu zuordnen. Dazu wurden auf dem guten alten Papierblock Notizen verfasst und dann wurde durchgestrichen was das Zeug hielt. Dabei fielen dem Rotstrich manche Komplexe wie Sport -ja ja sogar den habe ich mal betrieben- oder Kartenspiele (Herbert du hast nie das Bonanza Rad gewonnen!) zum Opfer. Selbst die riesigen Themengebiete wie Freizeitheim Fürstenried West, Holzleg, Strasser Stüberl, Maxhof Casino oder in der Neuzeit die Berliner Nachtclubszene, afrikanische Freundinnen u.v.a.m. werden gar nicht oder nur mit 1, 2 kleinen „Gschichterln“ erwähnt.

Ich möchte hier nichts unterschlagen, es handelt sich dabei häufig schlicht und ergreifend um unschöne Dinge. Zum Teil höchst kriminell, beleidigend, sexistisch, brutal, rassistisch, gewalttätig, diskriminierend und einfach nur schwer zu ertragen. Und doch gab und gibt es gute Seiten an mir, auch wenn diese vielleicht nicht so markant zum Vorschein kommen.

Ich möchte hier nichts beschönigen oder mich besser darstellen als ich bin.

Ich weiß alles was ich tat und meistens auch warum. Die Straftaten sind verjährt und mit den moralischen Verfehlungen kann ich leben, darüber soll irgendwann ein höherer Richter Urteil sprechen. Doch wer immer das liest kann sich kein Gesamtbild machen und das wäre zwingend erforderlich, um mich zu bewerten.
Keinem werde ich widersprechen, der behauptet ich sei ein schlechter Mensch. Keinem werde ich widersprechen, der behauptet er sei ein besserer Mensch als ich. Doch sollten alle Menschen, die glauben mich beurteilen zu müssen, damit umgehen können, dass ich all Jenen ein herzhaftes und lautes „I don’t care, I don’t give a fuck, I don’t give a damn“ zur Antwort geben könnte.

Ich habe meinen Frieden gefunden und für mich gilt: „I am me and I am okay!“

Was bleibt sind die Stationen und Ereignisse, welche mein Herz erreichten, belasten oder erheitern und Situationen die entweder genial eingefädelt (Herbert und der Kühlschrank) oder einfach nur kurios und/oder lustig waren.
Noch ein Tipp für all diejenigen, die das Dokument lesen und hinterher kein gutes Haar daran lassen. Ob die Kritik wegen inhaltlichen, stilistischen oder sonstigen Gründen erfolgt, diesen netten Zeitgenossen sei gesagt: Ihr müsst es nicht lesen. Einfach aufhören zu lesen und sich besseren und schöneren Dingen widmen.
Lieber Leser, was immer du dir denkst, z. B: über mich, über dein Leben, über alles was so geschieht auf der Welt, für mich ist eines ganz gewiss:

"Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Doch leben muss man es vorwärts."

Alles Gute wünscht euch da Bäääda

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