Peter Alexander Christerer - Erinnerungen

Widmung

Dieses Buch ist jemanden gewidmet, den ich von ganzen Herzen liebe und achte. Noch nie wurde ich von diesem Menschen im Stich gelassen oder gekränkt.

Dieses Buch ist mir gewidmet.

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Autobiografien oder Memoiren wie sie derzeit häufig die „Bestsellerlisten“ anführen, haben mit dem ursprünglichen Ziel einer Autobiografie meistens nicht mehr viel Gemeinsamkeiten.
Die Autobiografie sollte den Versuch darstellen, den Verlauf des eigenen Lebens zu reflektieren, Rechenschaft abzulegen, gute und schlechte Eigenschaften abzuwägen und Bekenntnis vor sich und vielleicht vor einem nicht weltlichen Richter abzulegen.

Der Kirchenfürst Aurelius Augustinus (350 - 430 n.Chr.) war diesbezüglich Weg weisend.
Fernab von den heute gängigen effektheischenden und Marketing relevanten Schönfärbereien und wenig tiefgängigen Romanen anstatt Biografien, zeigte eine Autobiografie über Jahrhunderte dramatische Ereignisse, spontane Lebensumbrüche und vollständige Neuorientierungen des Autors auf.

Ich möchte keinen Roman schreiben, sondern im Sinne (vielleicht etwas weniger gewaltig ;-) des französischen Schriftstellers Jean-Jacques Rosseau (1712 - 1778) vorgehen.

Die ersten Sätze seiner Autobiografie „Les Confessions“ (Bekenntnisse) stellen ein wahres Fanal dar:

„Ich beginne ein Unternehmen, das ohne Beispiel ist und das niemand nachahmen wird.
Ich will meinesgleichen einen Menschen in der ganzen Naturwahrheit zeigen und dieser Mensch werde ich sein.
Ich allein. Ich lese in meinem Herzen…"

Doch keine Sorge, wer jetzt eine der vielen ausschweifenden und schöngefärbten Autobiografien oder gar Memoiren -wie sie immer noch zuhauf verbreitet werden- erwartet, könnte enttäuscht werden.
Es soll meine Offenbarung und meine Bestandsaufnahme für mich werden. Es soll mein Lebensarchiv werden, das im Laufe der Zeit immer weiter aus- und umgebaut werden kann. Da ich weder prominent, für die Allgemeinheit „wichtig“ und auch nicht gebildet bin, kann ich frei, „wie mir der Schnabel gewachsen ist“, loslegen.
Sollte sich jemand erkennen und sich beleidigt fühlen, im falschen Licht dargestellt sehen oder sonst irgendwie nicht einverstanden sein, dann tut mir das leid. Es ist nicht meine Absicht jemanden zu beleidigen oder zu nahe zu treten, aber es ist mein Leben und ich gebe wieder, wie ich alles empfunden habe und empfinde.

Wichtig:
Es wird sich nicht vermeiden lassen, dass ich manche der aufgeführten Personen nicht anonymisieren kann und ich möchte auch nicht abstrakt über diese wichtigen Menschen schreiben, bei den eher „temporären“ aber oft ebenso wichtigen anderen Personen, werde ich nicht den richtigen Namen verwenden, sondern ein Pseudonym benutzen.
Leider darf ich nicht über meinen Arbeitgeber im „Klartext“ schreiben und manche Vorgänge unterliegen immer noch der Geheimhaltung. Das ist schade, denn die Tätigkeit für diesen „Verein“ ist maßgebend für den überwiegenden Teil meines Lebens. Oder wie Ice Cube sagen würde: "Gangster Rap made me do it". Aber so sind nun mal die gesetzlichen Vorschriften und ich vermute, dass DIESE Behörde hier keine „Meinungs- und Mitteilungsfreiheit“ gelten lässt.


Peter Christerer, Berlin im Sommer 2018

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