Erinnerungen von Peter Alexander Christerer

Peter Alexander Christerer


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Widmung

Dieses Buch ist jemanden gewidmet, den ich von ganzen Herzen liebe und achte. Noch nie wurde ich von diesem Menschen im Stich gelassen oder gekränkt.

Dieses Buch ist mir gewidmet.

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#K05-01 - Verhängnisvolle Isar Bekanntschaftmp3

Da war sie nun endlich: „Die große Freiheit“. Schließlich war ich volljährig, hatte meinen Gesellenbrief in der Tasche und eine Anstellung bei einem Supermarkt mit einem Vielfachen meines bisherigen Gehaltes. Die genauen Zeiten zwischen 08/1978 und 04/1981 sind mir jetzt nicht mehr 100%ig im Gedächtnis, auch hier geschah zu vieles und zu schnell.

Jedenfalls kaufte ich von meinem Freund Günter R. seinen himmelblauen Kadett Kombi, die „blaue Wurst“ für 50,-DM und war stolz wie Oskar über mein erstes Auto. In der Anfangszeit gab es nur das Problem, dass ich zwar das Auto aber noch keinen Führerschein hatte. Da war dann häufiger das in Bayern eingeführte 11. Gebot: „Du sollst dich nicht erwischen lassen“ gefragt. Denn NICHT zu fahren, das war undenkbar! Schließlich war ich ja schon in der Ausbildung für Auto und Motorrad.

Ich kann mich noch erinnern, dass bei der Rückfahrt von Passau (wir besuchten einen Onkel von Herbert, Herbert hatte den Schein schon) ich fuhr und wir 2x ziemliches Glück hatten, einer Verkehrskontrolle gerade noch zu entgehen. Und das 2 Tage vor der Führerscheinprüfung.
Diese stellte dann kein Problem dar. Bei der Auto Prüfung hatte ich das Glück, dass der Prüfer mehr mit seiner Brotzeit, als mit meinen Fahrkünsten beschäftigt war. Die unmittelbar danach stattfindende Motorradprüfung fand in der -mir bestens bekannten- Rohrauer Straße statt und beschränkte sich auf ein paar „Rechts vor Links“ Straßen, einen 8er fahren und eine Gefahrenbremsung, ohne zu blockieren hinzulegen. No Problemo!
Später wurde mir vom Fahrlehrer erzählt, hätte der Prüfer gewusst, dass mir die 900er BMW die direkt vor meiner Lieblingsdisco Holzleg geparkt war, gehörte, (stimmte nicht, sie war vom Freund Gansermeier ausgeliehen) hätte er mir den Schein nicht gegeben. Das konnte damit zusammenhängen, dass wir nach der Prüfung zurück zur Fahrschule (war im selben Gebäudekomplex wie das Holzleg) fuhren. Als er mir den Lappen gegeben hatte, stieg ich auf die Gummikuh, die zudem hinten einen schaurigen Totenkopf und auf dem Tank eine nackte Frau lackiert hatte und gab aber so riiiichtig Gas. Das schien dem Prüfer nicht gefallen zu haben, aber too late!

Dann beschlossen Herbert und ich an einem schönen Sommertag runter an die Isar zu gehen. Warum kann ich nicht mehr sagen, denn Fan von der Isar war ich außer zum Grillen und saufen eher nicht.
An diesem Tag lernten wir zwei Mädchen, Schwestern, kennen. Marion und Angelika S. beide aus München. Und ich denke mal, dass sowohl Herbert als auch ich mehr auf Angelika fixiert waren und wenn ich mich recht erinnere fing Herbert dann eine kurze Bekanntschaft mit ihr an. Nun mir blieb dann halt Marion, bei der das Problem war, dass sie einen Freund mit Namen „Ernstl“ hatte, der allerdings in Österreich wohnte. Ob Marion damals schon bei ihrer Ausbildungsstätte in der Lochhamer Straße wohnte oder noch in der Wilhelm Busch Straße weiß ich nicht mehr. Nur dass wir viel Zeit trotz „Ernstl“ in meinem Gartenhäuschen verbrachten, das ist mir noch gut in Erinnerung.

Irgendwann jedoch entwickelte sich eine nähere Beziehung zu Angelika, der älteren Schwester, allerdings war sie mit ihren Eltern inzwischen nach Erding verzogen. Wie oben schon erwähnt, sind mir die Ereignisse vom exakten Zeitablauf nicht mehr so genau in Erinnerung, jedenfalls war es eine folgenschwere Entscheidung an diesem Tag an die Isar zu gehen, wie ich später noch schreiben werde.

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