Peter Alexander Christerer Erinnerungen

Widmung

Dieses Buch ist jemanden gewidmet, den ich von ganzen Herzen liebe und achte. Noch nie wurde ich von diesem Menschen im Stich gelassen oder gekränkt.

Dieses Buch ist mir gewidmet.

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Wie gesagt gab es in unserem Hauseingang eine ganze Reihe von Kindern. Natürlich wurden auch Freundschaften geschlossen und für mich kamen altersmäßig eigentlich nur der Brandner Manfred und die Schwab Brüder Stefan und Christian in Frage. Das funktionierte auch zeitweise, doch wirkliche Freundschaft schloss ich mit den „Lohmeiers“ wohnhaft im Nebeneingang also Tessiner Straße 161. Zuerst waren nur Hannes Baujahr 1958 und Herbert geboren 1959 da, später kam noch Heidemarie genannt Heidi hinzu.
Der Kontakt besteht heute noch und die Freundschaft zu Herbert hält jetzt seit sage und schreibe 55 Jahren und wird wohl auch die restliche Zeit bis zum Abflug bestehen bleiben. Und ich denke, alle Schandtaten die wir gemeinsam verübten, würden zumindest ein kleines Büchlein füllen.

Natürlich waren die Lohmeiers auch dabei, als ich zur „Sensationsfahrradfahrt“ als 4 jähriger ansetzte. Stolzer Besitzer eines braunen Mini Fahrrades bog ich aus der Unterwalden Straße kommend nach links in die Tessiner Straße ein. Das wäre jetzt nicht unbedingt so berauschend gewesen, obwohl mir Oma selbstverständlich das Fahren auf der Straße verboten hatte.
Doch die Sensation dabei war, dass ich angekündigt hatte, die Kurve mit geschlossenen Augen und freihändig zu bewältigen. Yoooo es funktionierte, das einzige Problem tauchte in Form eines grünen VW Käfers auf und bevor ich mich versah, landete ich ziemlich unsanft auf dessen Motorhaube. Verletzt wurde ich dabei überhaupt nicht, doch es empfahl sich in solchen Situationen ein herzhaftes, sehr lautes und Mitleid erregendes Geschrei von sich zu geben.
Die arme Frau (eigentlich erstaunlich 1964 Frau am Steuer) war laut Herbert völlig konsterniert und gab immer „Ich verstehe gar nicht, wie mich der Bub übersehen konnte.“ von sich. Nun ausnahmsweise hielten alle dicht und es gab keine Bestrafung für den kleinen Peter.
Übrigens wurde ich tatsächlich „da kloane Bäda“ (der kleine Peter) genannt - obwohl ich von der Körpergröße ausgehend eher zu hoch gewachsen für mein Alter war -, weil der Name Peter damals außerordentlich populär war und in unmittelbarer Umgebung, weitere DREI Ältere und somit größere Peter lebten.

Ausnahmsweise dicht gehalten deshalb, denn die folgende Geschichte mit den Lohmeier brothers verlief ganz anders und sorgte wie so häufig für einigen Ärger.

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Die Lohmeiers und der Herr Steinacher