Peter Alexander Christerer - Erinnerungen

Widmung

Dieses Buch ist jemanden gewidmet, den ich von ganzen Herzen liebe und achte. Noch nie wurde ich von diesem Menschen im Stich gelassen oder gekränkt.

Dieses Buch ist mir gewidmet.

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Inhaltsverzeichnis Zuletzt aktualisiert: K05 Die neue Wohnung Teil 1 Tagebuch Genussbayer

Die neue Wohnung Teil 1

Anscheinend hatte ich bei Hacker Pschorr einen Führsprecher oder der Mangel an Bierfahrern mit LKW Führerschein war sehr groß, jedenfalls ging es mit der Wohnung aus dem Immobilienbestand der Firma sehr schnell. Irgendwann in der zweiten Jahreshälfte 1981, bezogen wir eine 3 Zimmer Wohnung an der Elsenheimer Str. in München-Laim. Das Gebäude war ein klassischer Altbau, dementsprechend waren die Zimmer mit ca. 3-3,5m hohen Wänden ausgestattet, leider ohne Heizung.

Gegenüber der Eingangstüre befand sich das ca. 9m2 große Kinderzimmer, rechts davon Bad, Küche, dann mündete der etwa 7m lange Gang in das Wohnzimmer welches mit einer Durchgangstüre mit dem Schlafzimmer verbunden war. Beim Einzug befand sich lediglich in der Küche, neben dem Gasherd, ein kleiner Holzofen, welcher jedoch zum Beheizen der Wohnung nicht geeignet war. Mit diesem Gerät war es gerade mal möglich, den Flur zu temperieren.

Für das Wohnzimmer kaufte ich einen Gasofen und für das Kinderzimmer besorgte ich einen Nachtspeicherofen. Die Verlegung und Installation (Starkstromleitung!) ist mir nicht mehr erinnerlich.

Die vollständige Elektroinstallation übernahm ein Mitarbeiter von Willi Sch., einem selbstständigen Elektromeister, den ich aus dem Strasser Stüberl im Maxhof gut kannte. 500 DM wechselten ohne Rechnung den Besitzer und alles war fachmännisch und mit Sicherheitsüberprüfung bestätigt.

Änderung am 22.06.2019 dank Günter R
Der Schapfl Willi war nicht Elektromeister, sondern Heizungsbauer. Ob er Meister war, ist fraglich.
Er hatte ja damals gerne die Geschichte erzählt, dass er sich, nachdem er seinen Betrieb bereits einige Jahre erfolgreich führte, bei der Meisterschule für Heizungsbauer (oder Gas - Wasser - Scheiße) angemeldet hatte und die Schulung auch angetreten hatte.
Am ersten Tag wurde Vollzähligkeit überprüft und er meldete sich nach Aufruf seines Namens mit "hier". Der Schulmensch fragte ihn, was er den hier wolle und er antwortete: "Die Meisterprüfung machen!" Darauf der Schulmensch:
Dann wärs ja ganz gschickt, wenn sie vorher die Gesellenprüfung ablegen würden. Damit war seine Meisterschule erstmal erledigt. Ob er das mit dem Gesellen je nachgeholt hatte und dann tatsächlich noch Meister wurde?
Er hat ja glaub ich keine Lehrlinge ausgebildet und wenns für die Ausführung bestimmter Arbeiten eine Qualifikaton brauchte, hatte er bestimmt die richtigen Leute.
Wenn also je einer von der Schapfl-Truppe irgendwas elektrisches in der Elsenheimerstr. zusammengetüdelt hatte, wundert es mich, dass die Bude heute noch steht.

Dass das keine Garantie für Unversehrtheit war, zeigt sich später noch, auch wenn der Schapfl oder einer seiner Helfer daran völlig unschuldig waren.

Zwei Vorkommnisse, die so typisch für mich sind, dass es halt einfach nur auf gut bayrisch heißen kann: „Na da Bäääda hoid“ möchte ich erwähnen. Meistens etwas unvorsichtig oder unverantwortlich, oft waghalsig aber selbst bei den schlimmsten Erlebnissen, war am Ende doch noch eine Portion Glück dabei.

Es dürfte die Sylvesterparty 1983 gewesen sein, zu der ziemlich viel Freunde und Bekannte eingeladen waren. Anders lässt sich der Getränkevorrat nicht erklären, den ich für den Abend vorgesehen hatte. Als Bierfahrer bekam ich jede Menge „Haustrunk“ frei und selbst die Spezialbiere waren sehr kostengünstig bei der Brauerei zu erhalten. Um eine Vielfalt präsentieren zu können, besorgte ich alle erdenklichen Biere, dann natürlich Sekt und Wein (Bowle) und auch noch Säfte.
Logistisch gab es zwei Gegebenheiten zu beachten. 1. Das, wie schon öfters erwähnt, schmale Budget und 2. die Lagermöglichkeit. Denn bisher war die Wohnungseinrichtung (s. 1.) noch nicht abgeschlossen und zig Flaschen einfach auf dem Boden zu lassen, wollte ich wegen Tobias nicht.

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Die neue Wohnung - Teil 2